Pressemitteilung 05. Mai 2026
Erdbeeren sagen mehr als tausend Worte
Zum Muttertag werden Erdbeeren zum Symbol für Nähe und Wertschätzung
Berlin, 5. Mai 2026. Sie sind rot, aromatisch und schmecken am besten erntefrisch: Vollreife Erdbeeren üben auf viele Menschen eine besondere Anziehungskraft aus. Umso erfreulicher, dass die Erdbeersaison gerade erst begonnen hat. Denn kaum eine Frucht ist in Deutschland so beliebt.
Dabei ist Erdbeere noch nicht mal gleich Erdbeere. Genau genommen ist es ein Gattungsbegriff, denn es gibt unzählige Erdbeersorten, von früh bis spät reifend. Sie unterscheiden sich in Geschmack, Farbe, Festigkeit, Reifezeit und Inhaltsstoffen – und sie hören auf so klangvolle Namen wie Malvina, Clery, Alba, Elsanta, Sibilla oder Rendezvous. Für Erdbeer-Liebhaber spielt all das aber keine große Rolle. Hauptsache die Beeren sind süß, saftig und voller Aroma! Denn genauso lieben die Deutschen ihre Erdbeeren.
Wenn aus Erdbeeren echte Herzensmomente entstehen
Kaum eine Frucht steht so sehr für den Frühling wie die Erdbeere – und kaum ein Anlass passt besser zu ihrer natürlichen Süße als der Muttertag. Mit dem Saisonstart verbinden viele Verbraucherinnen und Verbraucher ganz bewusst besondere Genussmomente. Erdbeeren werden so zum Symbol für Frische, Regionalität und persönliche Wertschätzung.
Ob frisch gepflückt, im Joghurt, auf dem Kuchen oder direkt aus der Schale genascht – Erdbeeren bringen ein Stück Frühling auf den Teller. Und zum Muttertag? Da werden sie zum i-Tüpfelchen: ein paar saftige Beeren, ein liebevoll gedeckter Tisch und schon wird aus einem Frühstück ein kleines Fest.
Beerige Zahlen
Erdbeeren zählen zu den meistgekauften Früchten in Deutschland. Im Jahr 2025 lag der Pro-Kopf-Verbrauch bei rund 3 Kilogramm* – ein Anstieg von etwa 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders beliebt sind dabei Früchte aus heimischem Anbau. Sie überzeugen durch ihr intensives Aroma, da sie bis zur vollen Reife an der Pflanze bleiben und keine langen Transportwege zurücklegen müssen.
Das schont nicht nur die Umwelt, sondern kommt auch der Qualität der Früchte zugute. Vollreife Erdbeeren schmecken nicht nur besser, sie enthalten auch mehr Vitamine und Mineralstoffe. Dabei gilt: Je dunkler das Rot, desto gesünder die Erdbeere.
(*Quelle: Statistisches Bundesamt / AMI-Analyse auf Basis des GfK-Haushaltspanels)
Wachstumsfaktor Wetter!
In ganz Deutschland sind bereits Erdbeeren aus geschützten Anbau erhältlich, und auch auf dem Feld entwickelt sich die Saison vielversprechend. Denn nach dem vergleichsweisen milden Winter haben die Pflanzen auch die bisherigen Spätfröste gut überstanden. Frühlingshafte Temperaturen und zahlreiche Sonnenstunden beschleunigen nun den Start der Freilandsaison. Im Süden startet die Ernte bereits jetzt, im Norden steht sie in den Startlöchern.
Wissenshunger!
Erdbeere… eine ganz harte Nuss!
Botanisch gesehen sind Erdbeeren keine Beeren, sondern Sammelnussfrüchte. Die eigentlichen Früchte der Erdbeere sind nämlich die kleinen gelben Körner auf der Oberfläche. Sie werden Nüsschen genannt. Und auch sonst unterscheidet sich der Begriff „Beere“ in der Botanik deutlich von unserem umgangssprachlichen Verständnis. Für den Botaniker sind tatsächlich auch Bananen, Melonen und Kürbisse Beeren! Denn unter botanischen Gesichtspunkten ist eine Beere, eine aus einem Fruchtknoten hervorgegangene „Schließfrucht“, bei der die komplette Fruchtwand saftig oder fleischig ist. Deshalb – Überraschung! – zählen auch Gurken und die Früchte vieler Nachtschattengewächse wie Tomaten, Paprika oder Auberginen zu den Beeren. Die uns geläufigen Beeren wie Stachel-, Johannis-, Brom- oder Himbeeren sind für den Botaniker schlicht „Beerenobst“.
Power
Erdbeeren sind nicht nur ein fruchtig-frischer Hochgenuss, sie sind auch unglaublich gesund. Schon in punkto Vitamin C spielen Erdbeeren (rund 55 Milligramm pro 100 Gramm**) in der Liga von Zitronen und Orangen. Dazu kommen jede Menge Vitamin A, E und K sowie Jod, Magnesium, Eisen und Phosphor. Kaum eine Frucht enthält so viel Folsäure wie Erdbeeren. Gleichzeitig sind Erdbeeren kalorienarm: Mit etwa 32 Kilokalorien pro 100 Gramm sind sie ideal für eine bewusste Ernährung. **(**Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Die Nährwerttabelle)
Einkauf & Lagerung
Frisch schmecken sie am besten. Deshalb sollte man beim Einkauf auf Farbe und feste Konsistenz der Erdbeeren achten. Reife Erdbeeren glänzen, sind gleichmäßig rot gefärbt und haben einen frischen, grünen Kelch. Außerdem haben sie einen angenehm aromatischen Duft. Erdbeeren sind zarte, stoßempfindliche Früchte. Zum Transport sollten sie daher entsprechend geschützt verpackt werden. Trotzdem: Leichte, oberflächliche Druckstellen beeinträchtigen weder Geschmack noch Haltbarkeit. Erdbeeren am besten immer sofort verzehren. Falls das nicht möglich ist, die Früchte ungewaschen und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Dort sind sie mehrere Tage haltbar.
Zubereitung
Erdbeeren sind empfindlich. Daher sollten sie nie unter fließendem Wasser abgespült werden. Der harte Strahl kann nämlich die empfindliche Oberfläche beschädigen und schwemmt viel vom Aroma aus. Besser ist es, die Erdbeeren in einer Schüssel Wasser zu säubern. Die Blätter und den Strunk sollte man auch erst nach dem Waschen entfernen.
Rezept-Idee zum Muttertag: Erdbeer-Tiramisu-Torte (ohne Alkohol und Ei)
Ein elegantes Frühlingsgericht mit wenig Aufwand und viel Geschmack.
Vegetarisch / leicht / Zubereitungszeit: etwa 30 Min.
Zubereitung:
- Lauch putzen, waschen und den Strunk entfernen. Den unteren Teil in zwölf Scheiben schneiden, die Blätter in feine Streifen schneiden.
- Die Hälfte der Butter in einer Pfanne erhitzen und die Lauchscheiben darin 3–4 Minuten pro Seite anbraten.
- Zitrone heiß waschen und die Schale abreiben. Jakobsmuscheln trocken tupfen, zum Lauch geben und mit etwas Zitronenschale 2–3 Minuten pro Seite goldbraun braten. Anschließend herausnehmen, würzen und warmhalten.
- In derselben Pfanne die restliche Butter (bis auf 1,5 EL) schmelzen und die Lauchstreifen anbraten. Mit Zitronenabrieb und einem Spritzer Zitronensaft verfeinern, Sahne hinzufügen und 8–10 Minuten cremig einkochen lassen. Parmesan unterrühren und abschmecken.
- Panko-Mehl in der übrigen Butter goldbraun rösten und leicht salzen.
- Lauchcreme anrichten, Lauchscheiben und Jakobsmuscheln darauf geben, mit Minze garnieren und mit Panko-Crunch bestreuen.
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