Rhabarbersaison gestartet: Frischer Frühlingsklassiker aus Deutschland

Fruchtig, vielseitig und überraschend anders

Mit dem Frühling beginnt in Deutschland die Rhabarbersaison. Die ersten erntefrischen Stangen aus heimischem Anbau sind jetzt im Handel erhältlich. Mit seinem erfrischend säuerlichen Geschmack gehört Rhabarber zu den beliebtesten saisonalen Klassikern. Und auch wenn viele ihn eher wie Obst verwenden, ist er botanisch doch tatsächlich ein Gemüse.

Ob im Kuchen, Kompott oder als Marmelade: Rhabarber ist aus der Frühlingsküche einfach kaum wegzudenken. Aber auch in weniger klassischen Rezepte wie etwa in Chutneys, Soßen oder sogar in herzhaften Gerichten gewinnt er immer mehr an Bedeutung. Nicht zu vergessen eine köstliche Rhabarberschorle.

Kurzes Vergnügen
Rhabarber ist nur für kurze Zeit verfügbar. Die Ernte endet traditionell am 24. Juni. Danach benötigt die Pflanze eine Ruhephase, um sich für das nächste Jahr zu regenerieren.

Gerade diese begrenzte Saison macht ihn zu einem besonderen Frischeprodukt – regional, saisonal und nur wenige Wochen erhältlich.

 

Geschmack und Sorten
Je nach Sorte und Färbung unterscheidet sich der Geschmack:

Bekannte Sorten sind unter anderem „Vierländer Blut“, „Holsteiner Blut“ und „Goliath“ mit besonders langen Stangen.

 

Vielseitig einsetzbar
Rhabarber überzeugt durch seine Vielseitigkeit und lässt sich in zahlreichen Gerichten verwenden – sowohl süß als auch herzhaft.
Typische Einsatzmöglichkeiten:

Besonders beliebt ist die Kombination mit Erdbeeren oder Himbeeren.

 

Leicht und nährstoffreich
Rhabarber ist ein ideales Frühlingsgemüse für alle, die Wert auf eine bewusste Ernährung legen. Mit einem Wasseranteil von rund 90 Prozent ist er besonders leicht und erfrischend. Gleichzeitig liefert er wichtige Nährstoffe wie Vitamin C sowie verschiedene B-Vitamine. Darüber hinaus enthält Rhabarber wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen. Durch seinen geringen Kaloriengehalt und seinen Anteil an Ballaststoffen passt er hervorragend in eine leichte, saisonale Küche.

 

Einkauf und Lagerung
Frischen Rhabarber erkennt man vor allem an seiner Qualität: Die Stangen sollten fest und glänzend sein, die Schnittstellen saftig und die Blätter frisch und knackig. Um die Haltbarkeit zu verlängern, empfiehlt es sich, den Rhabarber im Kühlschrank in ein feuchtes Tuch einzuwickeln – so bleibt er etwa zwei bis drei Tage frisch. Alternativ kann er auch eingefroren werden. Dafür schneidet man ihn einfach in Stücke; auf diese Weise ist er bis zu zwölf Monate haltbar.

 

Zubereitung: Das ist zu beachten

Vor der Zubereitung sollten zunächst die Blätter entfernt und die Enden der Stangen großzügig abgeschnitten werden. Anschließend wird der Rhabarber gründlich gewaschen. Je nach Sorte gibt es Unterschiede bei der Weiterverarbeitung: Rote Rhabarbersorten müssen in der Regel nicht geschält werden, während grüne Sorten besser geschält werden sollten. Sehr junge und zarte Stangen können hingegen oft auch ungeschält verwendet werden.

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Regional genießen – solange Saison ist

Rhabarber steht für frische, regionale Küche im Frühling. Seine kurze Saison, die vielseitige Verwendung und der unverwechselbare Geschmack machen ihn zu einem festen Bestandteil der heimischen Küche.

Wer jetzt zugreift, genießt ein echtes Saisonprodukt – frisch aus Deutschland.