Pressemitteilung 02. September 2025

Möhre, Sellerie, Pak Choi – ein Trio für Frische und Vielfalt

Regional verwurzelt, global inspiriert und ein gesunder Gemüsegenuss zwischen Tradition und Trendküche.

Berlin, 2. September 2025 – Orange, grün, asiatisch inspiriert: Mit Möhren, Staudensellerie und Pak Choi kommt die volle Gemüsevielfalt auf den Teller. Alle drei vereinen Regionalität, gesunde Inhaltsstoffe und kulinarische Vielseitigkeit – und beweisen, dass heimischer Genuss alles andere als langweilig ist. Ob roh, gekocht oder gebraten: Dieses Trio bringt Biss, Aroma und Farbe in die moderne Alltagsküche.

 

Vielfalt im Dreiklang

Zwischen Mai und November wachsen Möhren, Staudensellerie und Pak Choi auf heimischen Feldern – vor allem in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg. Pak Choi, lange ein Importgemüse, wird heute zunehmend regional kultiviert. Kurze Transportwege, schonender Anbau und nachhaltige Produktionsweisen machen das Trio zu einer klimafreundlichen Wahl für bewusste Verbraucher:innen.

Möhre macht Laune

Kaum ein Gemüse ist so beliebt wie die Möhre: süßlich, knackig und farbenfroh. Von leuchtendem Orange über Gelb bis hin zu Violett bringt sie Abwechslung und Vitalität auf den Teller. Während die rundlichen Formen oft als „Karotten“ bezeichnet werden und die länglichen Varianten als „Möhren“, gibt es botanisch keinen Unterschied – die Vielfalt äußert sich in Form, Farbe und Geschmack. Orangefarbene Möhren sind leicht süßlich, weiße besonders mild, gelbe eher dezent und violette intensiv aromatisch. Kalorienarm und voller Beta-Carotin, Ballaststoffe und Kalium zählen Möhren zu den wahren Alleskönnern in der Küche – als Rohkost-Snack, geröstet im Ofen, im Eintopf oder sogar im Kuchen.

Und mehr noch: Sie wachsen nicht nur in ganz Deutschland, aufgrund ihrer unkomplizierten Lagerfähigkeit haben sie noch dazu das gesamte Jahr über Saison. Von Mai bis in den Herbst gibt es die süßlich zarten Bundmöhren. Frisch geerntet kommen sie meist mit Blattwerk in den Handel. Ab Sommer sind dann die sogenannten Waschmöhren erhältlich. Diese werden für den Verkauf gewaschen und das Blattgrün entfernt. So sind sie dann bestens lagerfähig. Lagermöhren werden dagegen vor dem ersten Frost geerntet und mit der anhaftenden Erde in Holzkisten in meist gekühlten Lagerräumen aufbewahrt. Erst vor dem Verkauf werden sie gewaschen. Und nachhaltig sind sie auch noch, denn sie brauchen keine langen Transportwege.

 

 

Fakten-Check: Möhren

  • Anbau: Von Mai bis November werden Möhren geerntet. Die Hauptanbaugebiete liegen in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Bayern.
  • Einkauf & Lagerung: Frische Möhren erkennt man am festen Wurzelkörper und einem kräftigen Grün. Im Gemüsefach, in ein feuchtes Tuch gewickelt, halten sie bis zu einer Woche.
  • Küchentipps: Roh als Sticks mit Dip, aromatisch geröstet mit Honig & Thymian, süß im Möhrenkuchen.

Staudensellerie – vom Suppengrün zum Trendgemüse

Er ist mild, würzig-frisch, hat einen knolligen Verwandten und ist weit mehr als nur klassisches Suppengrün: Mit seinem knackigen Biss und dem leicht herben Aroma bringt Staudensellerie Aroma, Frische und Leichtigkeit in jede Küche. Ob mediterran gratiniert, asiatisch im Wok, in Suppen, der legendären Bolognese-Sauce oder roh im Salat – Sellerie zeigt sich in der Küche so wandelbar wie kaum ein anderes Gemüse. Und deshalb hat er sich auch als Trendgemüse etabliert: als gesunder Saft gefeiert oder roh als Snack mit Dip. Denn neben Kalium und Vitamin K liefert er wertvolle ätherische Öle, die erfrischend wirken und Sellerie zum unterschätzten Star auf dem Teller machen.

Fakten-Check: Staudensellerie

  • Anbau: Im Sommer – zwischen Mai und Oktober – ist Staudensellerie aus heimischem Freilandanbau erhältlich. Davor und danach kommt er aus geschütztem Anbau, a. aus Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.
  • Einkauf & Lagerung: Ein Zeichen von Frische sind knackige, feste Stangen, die nicht zu biegsam und frei von Flecken und Verfärbungen sind. Die Farbe des Staudensellerie hat keinen Einfluss auf den Geschmack. Staudensellerie lässt sich problemlos im Gemüsefach des Kühlschranks lagern und hält dort bis zu zwei Wochen.
  • Küchentipps: Roh mit Hummus oder Quark, gratiniert mit Zitrone & Parmesan, asiatisch im Wok mit Sojasauce & Chili.

Pak Choi – Asiens grüner Schatz

Pak Choi ist der Liebling der modernen Küche: zart, mild und im Handumdrehen zubereitet. Ursprünglich aus China und Korea stammend, wächst der „chinesische Senfkohl“ seit rund 20 Jahren auch in Europa und wird inzwischen vermehrt in Deutschland angebaut. Mit seinen weißen Stielen, sattgrünen Blättern und seiner leicht herben Note bringt er asiatisches Flair in heimische Küchen und bereichert Bowls, Suppen oder Pfannengerichte. Dazu leistet er mit Vitamin C, K und Kalzium einen wertvollen Beitrag zu einer leichten, modernen Ernährung. Seine zarten Blätter und festen Stiele sollten möglichst innerhalb von zwei bis drei Tagen verarbeitet werden, damit Aroma und Nährstoffe erhalten bleiben. Kurz im Wok gebraten oder frisch im Salat zeigt er seine ganze Stärke. Ob klassisch als Pak Choi, in der zarten Variante Baby Pak Choi oder als aromatischer Shanghai Pak Choi – das Gemüse überzeugt durch Vielfalt, Frische und Exotik auf dem Teller.

Fakten-Check: Pak Choi

  • Anbau: Pak Choi ist ein Verwandter des Chinakohls und wächst in Deutschland v. a. in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Bayern. Saison: Mai bis Oktober.
  • Einkauf & Lagerung: Frischen Pak Choi erkennt man an knackig-grünen Blättern und festen weißen Stielen. Im Kühlschrank ist er gut 2-3 Tage haltbar.
  • Küchentipps: Kurz im Wok gegart für Biss & Aroma, frisch im Salat oder als asiatische Suppenbeigabe.

Rezeptidee: Asiatisch inspirierte Gemüsepfanne mit Möhre, Staudensellerie & Pak Choi

Knackig, frisch, vielseitig – Möhren, Sellerie und Pak Choi sind der Beweis, dass Regionalität und internationale Küche perfekt zusammenpassen.

Einfach / scharf / Zubereitungszeit: ca. 30 Min.

Zubereitung:

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