Pressemitteilung 28. September 2026

Rot. Regional. Raffiniert: So schmecken Tomaten am besten

Von Cherry bis Ochsenherz, von Einkauf bis Lagerung: Heimische Tomaten bringen Vielfalt, Frische und jede Menge Geschmack auf den Teller.

Berlin, 28. September 2026. Klein und knackig, groß und saftig, tiefrot, sonnengelb oder sogar grün gestreift: Tomaten zeigen erstaunlich viele Gesichter. Und nicht nur optisch. Auch bei Sorten, Größen und Aromen ist die Bandbreite enorm – von winzigen Exemplaren kaum größer als Johannisbeeren bis zu stattlichen Schwergewichten im Klein-Kürbis-Format.

Mindestens ebenso vielfältig sind ihre Einsatzmöglichkeiten: roh und direkt auf die Hand, als Salat, Sauce oder Suppe, gratiniert, gefüllt oder gegrillt. Kurz gesagt: Tomaten können fast alles. Und kommen sie aus heimischem Anbau, haben sie noch einen weiteren Trumpf im Ärmel: kurze Wege vom Gewächshaus in den Handel. Das bedeutet weniger Reisezeit – und mehr Zeit, um an der Pflanze Aroma zu entwickeln.

Das rote Gold zeigt Format

Tomate ist nicht gleich Tomate. Schon Form, Größe und Konsistenz verraten einiges darüber, welche Sorte roh besonders gut schmeckt und welche beim Kochen groß herauskommt.

 

Augen auf beim Tomatenkauf

Frische Tomaten erkennt man an ihrer prallen, unversehrten Haut und – bei Rispentomaten – an einer frisch aussehenden, aromatisch duftenden Rispe. Ist eine Tomate schwer, ist sie meist saftig. Grünliche Stellen am Stielansatz sind dagegen meist ein Zeichen für eine zu frühe Ernte.

Entscheidend für den Geschmack ist aber vor allem der Reifegrad. Tomaten können nach der Ernte zwar noch nachreifen und Farbe entwickeln, doch geschmacklich lässt sich die verlorene Reifezeit nicht aufholen. Ihr volles Aroma kann eine Tomate nur an der Pflanze entfalten.

Näher dran am guten Geschmack

Hier können Tomaten aus deutschem Anbau ihren Heimvorteil ausspielen: Kurze Wege vom Gewächshaus in den Handel bedeuten weniger Transportzeit und ermöglichen es, die Früchte vergleichsweise lange an der Pflanze reifen zu lassen.

Auch im Anbau hat sich viel getan. Moderne Sensorik kann beispielsweise Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wasserbedarf erfassen. So lassen sich Bewässerung und Nährstoffversorgung bedarfsgerecht steuern. Viele Betriebe arbeiten zudem mit geschlossenen Wasserkreisläufen und setzen bei der Schädlingskontrolle auf biologische Verfahren wie den gezielten Einsatz von Nützlingen.

Lagerung

Der Kühlschrank ist der natürliche Feind der Tomate. Dort verliert sie an Aroma und bekommt schlimmstenfalls auch noch einen Kälteschock. Besser aufgehoben ist sie luftig und schattig bei etwa 12 bis 15 Grad Celsius. Unter geeigneten Bedingungen können Tomaten so mehrere Tage frisch bleiben – mitunter sogar bis zu rund zwei Wochen.

Tipp: Tomaten geben wie Äpfel das Reifegas Ethylen ab. Deshalb am besten mit etwas Abstand zu empfindlichem Obst und Gemüse lagern – sonst drücken sie bei ihren Nachbarn ungewollt aufs Reifetempo.

Power

Tomaten sind dank des Carotinoids Lycopin nicht nur schön rot, sie stecken auch voller gesunder Nährstoffe. Und das Beste daran: Tomaten machen nicht nur satt, sondern auch schlank. Mit rund 95 Prozent Wasseranteil* und gerade einmal 17 Kilokalorien pro 100 Gramm* sind sie ein figurfreundlicher Genuss. Dazu gesellen sich Vitamin C, Kalium, Ballaststoffe und jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe, die als heimliche Superhelden unserer Gesundheit gefeiert werden. Sie sollen das Herz schützen und das Immunsystem stärken.
(*Quelle: Landeszentrum für Ernährung, Baden-Württemberg)

Bloody good: Tomate trifft Bloody Mary

Und weil so viel Tomatenliebe selbstverständlich Appetit macht, wird es zum Schluss noch einmal pikant. Unser Bloody Mary Salat bringt die typischen Aromen des Cocktailklassikers ganz ohne Cocktailglas auf den Teller: saftige Tomaten, knackiger Sellerie, feine Schärfe und würzige Belugalinsen. Einfach, überraschend – und in rund 20 Minuten fertig.

Rezept-Tipp: Bloody Mary Salat

einfach | Zubereitungszeit: etwa 20 Min. | für 2 Personen

Zubereitung:

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