Pressemitteilung 24. April 2019

Die Beeren sind los! Saisonstart für Erdbeeren

Stück für Stück das pure Glück aber auch sehr lecker in beerigen Drinks wie Lime, Eistee, Limonade und Lassi.

Erdbeeren

Erdbeeren, Foto: shutterstock/Kagai19927

Berlin, 24. April 2019. Es gibt viele Gründe, das Frühjahr zu lieben, die jährlich langersehnte Erdbeersaison ist ganz sicher einer davon. Denn dem verführerischen Duft der grün bemützten, roten Früchte kann man sich einfach nur schwer entziehen. Vor allem Erdbeer-Liebhabern kann die Saison nie lang genug sein. Ein großes Glück also, dass uns in diesem Jahr – dank Wetterbeschleuniger Frühling – bereits die ersten erdbeerroten Früchte aus geschütztem Anbau entgegenleuchten. Bei weiterhin milden Temperaturen und ausreichend Sonne werden auch die Freiland-Früchte dann nicht mehr lange auf sich warten lassen.

„Beeren“starke News aus den Erdbeer-Hochburgen

Marcelino Expósito, Geschäftsführer bei der OGM Obstgroßmarkt Mittelbaden eG in Oberkirch erläutert, wie es um die badischen Erdbeeren bestellt ist: „Unsere Obstbauern hier in Baden sind Spezialisten bei Beeren-, Kern- und Steinobst. Das milde Klima des Rheintals und die vielen Sonnenstunden unterstützen auf natürliche Weise die Frühzeitigkeit unseres Erdbeerenangebots. Einen weiteren Verfrühungseffekt erzielen unsere Toperzeuger auch durch den geschützten Anbau – und natürlich die Wahl der besten frühen Sorten: Clery erfüllt dieses Kriterium in besonderem Maße. Deshalb beginnt die badische Erdbeeren-Ernte bereits in der zweiten Aprilhälfte. Für uns in der Vermarktung ist das von elementarer Bedeutung und sorgt für eine zielführende Streuung des Erdbeerangebotes aus Deutschland. Im Mai haben wir dann mit dem Erntebeginn im Freiland unsere Erdbeeren-Hauptsaison. In Nord-, Mittel- und Südbaden werden dann täglich bis zu 100.000 Steigen mit jeweils 5 Kilogramm Erdbeeren geerntet und verkauft. Nicht umsonst spricht man auch vom Beerenparadies Baden.“

Auch Hans-Jörg Friedrich, Vorstand der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse e.G. in Mutterstadt, freut sich über einen frühen Saisonbeginn: „Wir erwarten ab der Woche nach Ostern, also KW 17 bis KW 18 den Saisonstart für die Erdbeeren. Und mit steigender Wärmesumme, das heißt Anzahl Sonnenstunden und wärmeren Nachttemperaturen werden die Erntemengen schnell steigen. Dann trudeln hier die süßesten Früchte der Versuchung ein!“

„Die warmen Tage zu Ostern haben den Erdbeerkulturen nochmal einen richtigen Schub gegeben“, stimmt Labinot Elshani, Generalbevollmächtigter Obst & Gemüse der Erzeugergenossenschaft Landgard, zu. „Um den Kunden möglichst zuverlässig mit leckeren Früchten aus der Region zu versorgen, setzen immer mehr deutsche Mitgliedsbetriebe von Landgard auf den geschützten Anbau unter Glas. Die moderne Anbautechnik vermeidet die im Freiland üblichen witterungsbedingten Schwankungen, sorgt für angenehmere Arbeitsbedingungen und garantiert eine größere Produktivität und höhere Qualitäten. So können wir unser Qualitätsversprechen ‚Deutschland schmeckt‘ noch zuverlässiger erfüllen“

Erbeerzeit im Zeichen klimatischer Herausforderungen

Abhängig von Wetter und Region, können Erdbeeren von April bis Mai blühen und in milden Regionen von Mai bis in den September hinein geerntet werden. Im Zuge der klimatischen Veränderungen, mit späten Frühjahrsfrösten, Starkregen oder auch Hitzeperioden, gewinnt dabei mittlerweile der geschützte Anbau zunehmend an Bedeutung. Er sichert nicht nur die Ernte, sondern sorgt durch die natürliche Erwärmung mit Sonnenlicht auch für einen frühen Erntebeginn – sehr zur Freude der Erdbeer-Fans! Das zeigen auch die Zahlen. Aktuell werden auf 12.500 Hektar Erdbeeren im Freiland angebaut, etwas weniger als im Jahr zuvor. Da waren es noch fast 13.000 Hektar. Die Anbaufläche im geschützten Anbau ist dagegen leicht gestiegen, von 963 Hektar auf 1239 Hektar. Im Ernteergebnis schlägt sich diese Entwicklung ebenfalls bereits nieder. Rund 23 Tsd. Tonnen der heimischen Erdbeeren stammten im vergangenen Jahr aus geschütztem Anbau, gegenüber 19,5 Tsd. Tonnen in 2017. Demgegenüber stehen 119 Tsd. Tonnen Erdbeeren, aus der Freiland-Ernte 2018 bzw. 116 Tsd. Tonnen in 2017 – trotz größerer Anbaufläche.*

 

Erdbeerliebe

Es gibt unzählige Erdbeersorten, frühe ebenso wie späte. Sie unterscheiden sich im Hinblick auf Geschmack, Farbe, Festigkeit des Fruchtfleisches aber auch Reifezeit und Inhaltsstoffe. Für Erdbeer-Liebhaber spielt das meist keine große Rolle. Hauptsache sie sind süß, saftig und voller Aroma! So lieben die Deutschen ihre Erdbeeren. Mehr als 230 Tsd. Tonnen Erdbeeren haben sie im vergangenen Jahr verspeist – fast 3 kg pro Kopf.* Dabei greifen sie besonders gern zu Früchten aus heimischer Erzeugung. Die sind besonders aromatisch, weil sie bis zum Schluss an der Pflanze reifen können und nach dem Pflücken keine langen Transportwege zurücklegen müssen. Das kommt nicht nur der Umwelt, sondern auch den Früchten selbst zugute. Denn vollreife Früchte haben mehr Geschmack und einen höheren Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen. Dabei gilt: Je dunkler das Rot, desto gesünder die Erdbeere.*

(*Quelle: Statistisches Bundesamt / AMI-Analyse auf Basis des GfK-Haushaltspanels)

Einkauf & Lagerung

Frisch schmecken sie am besten. Deshalb sollte man beim Einkauf auf Farbe und feste Konsistenz der Erdbeeren achten. Reife Erdbeeren glänzen, sind gleichmäßig rot gefärbt und haben einen frischen, grünen Kelch. Außerdem haben sie einen angenehm aromatischen Duft. Erdbeeren sind zarte, stoßempfindliche Früchte. Zum Transport sollten sie daher entsprechend geschützt verpackt werden. Trotzdem: leichte, oberflächliche Druckstellen beeinträchtigen weder Geschmack noch Haltbarkeit. Erdbeeren am besten immer sofort verzehren. Falls das nicht möglich ist, die Früchte ungewaschen und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Dort sind sie mehrere Tage haltbar.

Vorbereitung

Die Königinnen unter den Beerenfrüchten sind empfindlich. Daher sollten Erdbeeren nie unter fließendem Wasser abgespült werden. Der harte Strahl kann nämlich die empfindliche Oberfläche beschädigen und schwemmt viel vom Aroma aus. Besser die Erdbeeren in stehendem Wasser säubern. Die Blätter und den Strunk erst nach dem Waschen entfernen.

 

Erdbeerfieber: Die leckersten Drinks für die Erdbeersaison 2019

Erdbeer-Eistee

Schwierigkeitsgrad: leicht / Zubereitungszeit: 20 Min. zzgl. Abkühlen

  • Gut 1 Liter Tee aufbrühen – am besten passt schwarzer Tee, Earl Grey oder Früchtetee. Wer mag kann etwas Minze dazu geben.
  • Erdbeeren waschen, Stiel entfernen und klein schneiden
  • Zitrone aufschneiden, auspressen und über die Erdbeeren träufeln
  • Alles zusammen aufkochen und danach durch ein Sieb passieren. So werden grobe Stücke herausgefiltert.
  • Tee und Erdbeerflüssigkeit zusammengießen, gut umrühren und nach Geschmack süßen. Sobald er abgekühlt ist, den Eistee in den Kühlschrank stellen.
  • Tipp: Wenn man den Erdbeer-Eistee über Nacht ziehen lässt, wird das fruchtig-süße Aroma noch intensivier. Mit Eiswürfeln servieren!

Erdbeer-Lime

Schwierigkeitsgrad: leicht / Zubereitungszeit: 10 Min.

  • Erdbeeren waschen, Stiel entfernen und klein schneiden.
  • Alle Zutaten in ein hohes Mixgefäß geben und mit dem Pürierstab solange mixen bis eine sämige Konsistenz entsteht.
  • In Flaschen mit Klemmbügelverschluss umfüllen.

Erdbeer-Limonade

Schwierigkeitsgrad: leicht / Zubereitungszeit: 10 Min.

  • Erdbeeren waschen, Stiel entfernen und klein schneiden.
  • Zitrone auspressen und den Zitronensaft zusammen mit den Erdbeeren und dem Erdbeer-Fruchtaufstrich und Agavendicksaft in ein hohes Mixgefäß geben. Mit dem Pürierstab solange mixen bis eine sämige Konsistenz entsteht.
  • Danach mit Sprudelwasser auffüllen, in eine Glaskaraffe umfüllen, Eiswürfel dazugeben und mit frischer Minze servieren.
  • Tipp: Mit Prosecco statt Mineralwasser wird aus der Limonade ein leckerer Aperitiv

Erdbeer-Lassi

Schwierigkeitsgrad: leicht / Zubereitungszeit: 10 Min.

  • Erdbeeren waschen, Stiel entfernen und klein schneiden.
  • Erdbeeren und Agavendicksaft pürieren, Joghurt dazu geben und weiter pürieren bis alles eine rosafarbene, cremige Konsistenz hat.
  • Kalt servieren.

Für alle weiteren Fragen und / oder Bildwünsche können Sie sich gern unter presse@geerntet-in-deutschland.de an uns wenden.

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