Pressemitteilung 10. Juni 2026

Fresh Veggies Day: Blumenkohl und Brokkoli zeigen, wie vielseitig heimisches Gemüse sein kann

Deutschlands beliebteste Kohlgemüse sind viel spannender, als viele denken.

Berlin 11. Juni 2026. Ob als knackige Beilage, aus dem Ofen, als Suppe oder moderne Bowl-Zutat: Blumenkohl und Brokkoli gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten Deutschlands. Zum Fresh Veggies Day am 16. Juni rücken die beiden Kohlgemüse besonders in den Mittelpunkt – und zeigen, warum frisches Gemüse aus heimischem Anbau heute wichtiger ist denn je. Denn hinter jedem Blumenkohl und jedem Brokkoli steckt weit mehr als nur Gemüse. Sie stehen für regionale Landwirtschaft, kurze Transportwege, hohe Qualitätsstandards und die tägliche Arbeit heimischer Gemüseerzeuger.

Zwei Verwandte – viele Unterschiede

Obwohl beide zur Familie der Kreuzblütler gehören, könnten sie auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken.

Blumenkohl überzeugt mit seinem milden Aroma und seiner außergewöhnlichen Vielseitigkeit. Was früher vor allem als klassische Gemüsebeilage serviert wurde, erlebt heute eine regelrechte Renaissance. Blumenkohl wird zu Pizza- und Fladenböden verarbeitet, dient als Reisalternative, kommt in Currys, Bowls oder sogar als vegetarische Alternative in Bolognese-Gerichten zum Einsatz. Bereits seit Jahren spielt er zudem in der arabischen und asiatischen Küche eine wichtige Rolle.

Brokkoli dagegen punktet mit seinem etwas würzigeren Geschmack und gilt als echter Verwandlungskünstler. Ob in Wokgerichten, Suppen, Quiches, Aufläufen, Salaten oder als Beilage zu Pasta – kaum ein Gemüse hat in den vergangenen Jahrzehnten eine vergleichbare Erfolgsgeschichte geschrieben. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich Brokkoli vom Nischenprodukt zu einem festen Bestandteil der deutschen Gemüseküche.

Frisches Gemüse direkt aus heimischem Anbau
Mit Beginn der heimischen Saison gelangen Blumenkohl und Brokkoli frisch vom Feld in die Regale des Lebensmitteleinzelhandels. Für viele Verbraucherinnen und Verbraucher ist das selbstverständlich. Tatsächlich steckt dahinter jedoch deutlich mehr, als oft angenommen wird. Beide Kulturen stellen hohe Anforderungen an Boden, Wasserversorgung und Witterung. Gleichzeitig setzen viele Gemüseerzeuger auf Maßnahmen, die den Schutz natürlicher Ressourcen fördern und eine nachhaltige Bewirtschaftung unterstützen.

Blühstreifen, vielfältige Fruchtfolgen, Zwischenfrüchte und Maßnahmen zum Bodenschutz gehören heute auf vielen Betrieben zur Praxis. Sie helfen dabei, die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu erhalten und Lebensräume für Insekten und andere Nützlinge zu schaffen. Viele Verbraucher wissen nicht, dass zahlreiche Maßnahmen, die häufig ausschließlich mit besonders naturnaher Landwirtschaft verbunden werden, längst fester Bestandteil moderner Gemüseproduktion sind.

 

 

Wissenshunger

 

Power
Blumenkohl und Brokkoli überzeugen nicht nur geschmacklich. Beide Gemüsesorten liefern wertvolle Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine. Besonders Vitamin C und Folsäure sind in beiden Kulturen enthalten. Brokkoli liefert darüber hinaus nennenswerte Mengen an Vitamin K und Vitamin A und gilt deshalb als eines der nährstoffreichsten heimischen Gemüse überhaupt. Dabei gilt: Je frischer das Gemüse verzehrt wird, desto besser bleiben Geschmack und Inhaltsstoffe erhalten.

 

Frische erkennen
Wer Blumenkohl oder Brokkoli einkauft, sollte auf einige Merkmale achten:

Die grünen Blätter sind dabei oft der beste Frischeindikator. Je frischer die Blätter wirken, desto frischer wurde das Gemüse geerntet.
Frisches Gemüse sollte möglichst zeitnah verzehrt werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sich Blumenkohl bis zu einer Woche, Brokkoli etwa zwei Tage.

 

Zubereitung

 

Gut zu wissen
Viele Verbraucher entsorgen Teile des Gemüses unnötigerweise.

 

 

10 Fakten zu Blumenkohl und Brokkoli

 

  1. Brokkoli ist eigentlich eine Blüte
    Was wir essen, sind die noch nicht geöffneten Blütenknospen der Pflanze. Würde Brokkoli nicht geerntet, würden sich daraus gelbe Blüten entwickeln.
  2. Blumenkohl ist botanisch ebenfalls eine Blüte
    Auch der Blumenkohlkopf besteht aus verdickten, noch nicht vollständig entwickelten Blütenanlagen. Genau genommen essen wir bei beiden Gemüsen also die Blüte.
  3. Brokkoli folgt einem mathematischen Prinzip
    Die Verzweigungen der Brokkoliröschen ähneln sogenannten Fraktalen. Das bedeutet: Die Struktur wiederholt sich immer wieder in ähnlicher Form – vom großen Kopf bis zum kleinsten Röschen.
  4. Blumenkohl hat eine zweite Karriere gestartet
    Noch vor zehn Jahren galt Blumenkohl als klassisches Sonntagsgemüse. Heute wird er als Pizzaboden, Reisersatz, Steak oder vegane Bolognese weltweit gefeiert und zählt zu den größten Gemüse-Trends der vergangenen Jahre.
  5. Blumenkohl ist ein echter Weltbürger
    Kaum ein Gemüse wird in so vielen Küchen der Welt verwendet. Von indischen Pakoras über arabische Ofengerichte bis hin zu asiatischen Currys ist Blumenkohl auf nahezu allen Kontinenten zuhause.
  6. Brokkoli kommt ursprünglich aus Italien
    Bereits die Römer schätzten Brokkoli als Gemüse. Der Name leitet sich vom italienischen Wort broccolo ab, was so viel wie „kleiner Spross“ bedeutet.
  7. Brokkoli und Blumenkohl müssen nicht grün oder weiß sein
    Neben den bekannten Sorten gibt es auch violetten Brokkoli sowie grünen, orangefarbenen oder violetten Blumenkohl. Die Farben entstehen durch natürliche Pflanzenfarbstoffe und unterschiedliche Lichtverhältnisse während des Wachstums.
  8. Brokkoli war in Deutschland lange ein Exot
    Erst in den vergangenen Jahrzehnten hat Brokkoli seinen Siegeszug angetreten und gehört heute zu den beliebtesten Kohlgemüsen überhaupt.
  9. Fast die ganze Pflanze ist essbar
    Viele Verbraucher nutzen nur die Röschen. Tatsächlich lassen sich beim Brokkoli auch der geschälte Strunk und junge Blätter verwenden.
  10. Frische erkennt man am Blatt
    Die grünen Hüllblätter des Blumenkohls und die frischen Blätter am Brokkolistrunk sind oft bessere Frischeindikatoren als die Köpfe selbst. Je frischer die Blätter, desto frischer wurde das Gemüse geerntet.

 

Fresh Veggies Day: Ein guter Anlass für mehr Gemüse
Der Fresh Veggies Day erinnert weltweit daran, wie wichtig frisches Gemüse für eine ausgewogene Ernährung ist.
Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich fünf Portionen Obst und Gemüse. Idealerweise sollte dabei drei Portionen auf Gemüse (400g) und zwei Portionen auf Obst (250g) entfallen. Blumenkohl und Brokkoli leisten hierzu einen wertvollen Beitrag und lassen sich vielseitig in den Speiseplan integrieren.

 

 

Rezept-Tipp: Smashed Blumenkohl und Brokkoli

Knusprig geröstetes Gemüse trifft auf cremigen Kräuter-Quark – ein unkomplizierter Snack voller Geschmack

Vegetarisch / einfach / Zubereitungszeit: 20 Min. / Backzeit: etwa 45 Min.

Zubereitung:

Tipp: Passt super als Snack oder Vorspeise.

Dateien zum Download

Bitte beachten Sie, dass Sie mit dem Download des Bildmaterials die folgenden Bedingungen anerkennen:
  • Die Nutzung des Bildmaterials ist nur mit Quellennachweis "BVEO" oder „Deutschland – Mein Garten." und Fotografen-Nennung an Bild und Text gestattet. Die Copyrights müssen vollumfänglich genannt werden.
  • Bei Online-Veröffentlichung ist ein präziser Link zu „Deutschland – Mein Garten.“ zu setzen.
  • Alle Bild- und Text-Daten dürfen nur für Zwecke der Information über Obst und Gemüse verwendet werden.
  • Eine Weitergabe an Dritte sowie die Veränderung des Datenmaterials ist nicht gestattet.
  • Eine erneute Verwendung zu einem anderen Zeitpunkt oder Zweck bedarf einer erneuten Genehmigung durch das Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse.
Wir freuen uns über ein Belegexemplar oder eine kurze E-Mail, wenn Sie unser Material nutzen.