Pressemitteilung 19. Oktober 2026

Fa-BOO-lous! Knoblauch und Kürbis sind zum Fürchten gut

Schaurig, würzig und wunderbar herbstlich: Zu Halloween dürfen Kürbis und Knoblauch einfach nicht fehlen. Der eine vertreibt mit grimmiger Fratze die Geister, der andere Vampire & Co – zumindest der Legende nach. Dabei ist das Duo vor allem kulinarisch zum Fürchten gut!

Berlin, 19. Oktober 2026. Wenn Ende Oktober Hexen, Vampire und andere Nachtgestalten durch die Straßen ziehen, gibt es zwei, die traditionell für Schutz sorgen sollen: Kürbis und Knoblauch. Ausgehöhlte Kürbisse mit schaurigen Gesichtern bewachen Haustüren und Fensterbänke, während Knoblauch im Volksglauben seit Jahrhunderten als Abwehrmittel gegen allerlei Unheil gilt. Vor allem Vampire sollen um die aromatische Knolle lieber einen großen Bogen machen. Wissenschaftlich verbürgt ist das natürlich nicht, als Halloween-Geschichte aber unschlagbar.

Viel spannender ist ohnehin, was passiert, wenn Kürbis und Knoblauch in der Küche aufeinandertreffen. Denn gerade dort sind sie ein echtes Dream-Team: Der Kürbis bringt je nach Sorte nussige, süßliche oder würzige Noten mit während der Knoblauch einen herzhaft-pikanten Gegenakzent setzt. Gemeinsam funktionieren sie in Suppen ebenso gut wie in Ofengerichten, Currys, Pasta-Saucen oder Risotto.

Kürbis: Vielfalt mit Format

Kürbis gehört längst zu den absoluten Klassikern der Herbstküche. Seine Sortenvielfalt ist ebenso groß wie sein Aromen-Spektrum: von nussig über süßlich bis würzig. Entsprechend vielseitig lässt er sich zubereiten – gekocht, gebacken, gegrillt oder teilweise sogar roh. Je nach Sorte bringt er dabei ganz unterschiedliche Konsistenzen und Geschmacksnuancen auf den Teller.

Auch beim Verbrauch hat sich einiges getan: Der ist in Deutschland seit 2019 nämlich pro Kopf um rund zehn Prozent gestiegen und liegt inzwischen bei etwa einem Kilogramm. Und fast 90 Prozent der hierzulande verzehrten Kürbisse stammen aus heimischem Anbau.

On top hält der Kürbis noch eine kleine botanische Überraschung bereit: Obwohl er in der Küche meist wie Gemüse behandelt wird, zählt er botanisch zu den Früchten. Wie Zucchini, Tomaten oder Gurken gehört er zur Gruppe der Beerenfrüchte.

(*Quelle: AMI; Destatis)

 

Knoblauch: Kleine Knolle, großes Aroma

Knoblauch ist sein idealer kulinarischer Gegenpart. Während Kürbis von Natur aus eher mild, cremig und leicht süßlich ist, bringt Knoblauch eine Prise Würze und Charakter ins Spiel. Und genau dieser Kontrast macht die Kombination so spannend.

In einer cremigen Suppe setzt Knoblauch einen würzigen Kontrapunkt, im Ofen verbindet er sich mit den Röstaromen des Kürbisses, und im Risotto sorgt er dafür, dass die natürliche Süße des Fruchtfleischs nicht zu dominant wird.

Für seinen charakteristischen Duft und Geschmack sind dabei schwefelhaltige Verbindungen verantwortlich. Bemerkenswert ist jedoch, dass das bekannte Allicin in einer unversehrten Knoblauchzehe zunächst gar nicht in dieser Form vorliegt. Erst wenn die Zellen beim Hacken, Schneiden oder Zerdrücken verletzt werden, entsteht es mithilfe eines Enzyms aus seiner Vorstufe Alliin.

Ein Duo, viele Geschmacksrichtungen

Was Kürbis und Knoblauch verbindet, ist vor allem ihre Vielseitigkeit. Beide funktionieren pur, lassen sich aber ebenso hervorragend mit Kräutern, Gewürzen und anderen Aromen kombinieren.

Wer es mediterran mag, kombiniert Kürbis und Knoblauch mit Rosmarin, Thymian, Parmesan und etwas Zitrone. Orientalisch wird es mit Kreuzkümmel, Chili, Koriander oder Ras el-Hanout. Für eine frische Note sorgen Petersilie, Zitronenabrieb oder ein Klecks Joghurt, während Salbei, Butter und Parmesan aus dem Duo ein echt herbstliches Comfort Food machen.

Besonders spannend wird es übrigens, wenn nicht nur die verschiedenen Aromen, sondern auch die unterschiedlichen Texturen zusammenspielen: cremiger Kürbis, weicher gerösteter Knoblauch und dazu knackige Kürbiskerne, knuspriger Salbei oder geröstete Croutons. Süßlich trifft würzig, weich trifft crunchy – und genau deshalb funktioniert die Kombination in so vielen Gerichten.

 

 

Kürbiskunde: Wer ist wer im Kürbisreich?

Achtung: Nicht jeder Kürbis gehört auf den Teller

So dekorativ Zierkürbisse auch aussehen: Sie sind nicht zum Verzehr gedacht. Sie können Bitterstoffe, sogenannte Cucurbitacine, enthalten und sollten deshalb ausschließlich als Dekoration verwendet werden. Zum Kochen gehören ausdrücklich als Speisekürbisse angebotene Sorten in Topf, Pfanne und Ofen. Schmeckt ein Kürbis ungewöhnlich bitter, sollte er nicht gegessen werden.

Wissenshunger:

 

Kürbis

Knoblauch

Kürbis + Knoblauch = fa-BOO-lous

Was auf der Fensterbank böse Geister fernhalten soll, zieht in der Küche Genießer magisch an. Besonders schön zeigt sich das Zusammenspiel im Kürbis-Risotto: Der süßlich-nussige Kürbis trifft auf die markante Würze des Knoblauchs, während Parmesan, Butter, Thymian und Zitrone das herbstliche Comfort Food abrunden.

Rezept-Tipp: Kürbis-Risotto

Vegetarisch | mittel | Zubereitungszeit: etwa 50 Minuten

Zubereitung:

Dateien zum Download

Bitte beachten Sie, dass Sie mit dem Download des Bildmaterials die folgenden Bedingungen anerkennen:
  • Die Nutzung des Bildmaterials ist nur mit Quellennachweis "BVEO" oder „Deutschland – Mein Garten." und Fotografen-Nennung an Bild und Text gestattet. Die Copyrights müssen vollumfänglich genannt werden.
  • Bei Online-Veröffentlichung ist ein präziser Link zu „Deutschland – Mein Garten.“ zu setzen.
  • Alle Bild- und Text-Daten dürfen nur für Zwecke der Information über Obst und Gemüse verwendet werden.
  • Eine Weitergabe an Dritte sowie die Veränderung des Datenmaterials ist nicht gestattet.
  • Eine erneute Verwendung zu einem anderen Zeitpunkt oder Zweck bedarf einer erneuten Genehmigung durch das Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse.
Wir freuen uns über ein Belegexemplar oder eine kurze E-Mail, wenn Sie unser Material nutzen.