Kohl, Foto: BVEO
Rot- und Weißkohl starten farbstark in den Winter
Kohl wärmt, sättigt, stärkt – und bringt Farbe in die kalte Jahreszeit.
Rot- und Weißkohl hatten es schon immer drauf – aber jetzt zeigen sie, was wirklich in ihnen steckt. Was früher als schlichtes Wintergemüse galt, ist heute ein Symbol für bewusste Ernährung, Regionalität und moderne Gemüseküche. Die farbstarken Köpfe bringen nicht nur Heimatgefühl und Tradition, sondern auch jede Menge Geschmack und Vitaminpower auf den Teller.
Zwei Köpfe, viele Möglichkeiten
Weißkohl, eines der ältesten Kulturgemüse Europas, glänzt mit mildem Aroma und beeindruckender Vielseitigkeit. Ob als klassisches Sauerkraut, in Rouladen, roh im Salat oder modern interpretiert als cremiges Püree – er ist ein echter Küchenallrounder.
Rotkohl setzt dagegen farbliche Akzente: Seine violetten Anthocyane machen ihn nicht nur schön, sondern auch gesund. Geschmacklich ist er überraschend wandelbar – von samtiger Suppe über Ofengemüse bis hin zu Bowls oder Rotkohl-Kimchi.
Regional, robust, nachhaltig
Beide Kohlarten werden überwiegend in Deutschland angebaut, sind genügsam, lagerfähig und ökologisch vorbildlich. In einer Zeit, in der Regionalität und Klimabewusstsein eine immer größere Rolle spielen, sind sie echte Vorzeige-Gemüse.
Ein Gemüse für alle Situationen
Kohl wärmt, sättigt und liefert wertvolle Vitamine – perfekt für die Wintermonate. Und er passt sich jeder Küche an: traditionell, modern, vegan, würzig oder mild. Wer Rot- und Weißkohl eine Bühne gibt, merkt schnell: Diese Köpfe haben Charakter – und jede Menge kulinarisches Potenzial.
Kohl ist cool – und aktueller denn je!
Rot- und Weißkohl sind die heimlichen Stars der Winterküche: farbenfroh, vitaminreich, regional und vielseitig. Während Weißkohl mit mildem Geschmack und großer Lagerfähigkeit punktet, überzeugt Rotkohl als antioxidativer Nährstoffheld. Beide Sorten sind echte Klimaküchen-Champions – robust im Anbau, ideal lagerbar und fast ausschließlich aus heimischer Produktion. Kulinarisch zeigen sie vom Ofengemüse bis zum Salat, vom Sauerkraut bis zum Trendgericht wie „Rotkohl-Kimchi“, was in ihnen steckt.
Kurz gesagt: Kohl wärmt, sättigt, stärkt – und bringt Farbe in die kalte Jahreszeit.
Einkauf & Lagerung – so bleibt Kohl frisch
- Feste, pralle Köpfe zeugen von guter Qualität
- Blätter sollten knackig sein, ohne dunkle Stellen
- Im Kühlschrank hält Kohl zwei bis drei Wochen
- Blanchiert und eingefroren bleibt er bis zu zehn Monate genießbar
Küchen-Tipp: Ein Spritzer Zitronensaft oder Essig beim Kochen von Rotkohl erhält die schöne Farbe und hebt das Aroma.
Gerösteter Kohl – einfach, aromatisch, vielseitig
Rot- und Weißkohl treffen auf Knoblauch, Cumin und Tomatenmark: Im Ofen werden sie außen knusprig und innen zart. Perfekt als Beilage oder Hauptgericht – und ideal, um gleich eine große Portion vorzubereiten. Zum Rezept
Rotkohlsuppe mit Apfel – farbintensiv & samtig
Fein gewürzte Winteraromen in einem Topf: Rotkohl, Apfel, Ingwer und Kokosmilch ergeben eine cremige, vegane Suppe mit leicht fruchtiger Note. Getoppt mit Joghurt, Petersilie und Zitronensaft – ein echtes Wohlfühlgericht. Zum Rezept
Gerösteter Weißkohl auf Tomaten-Kapern-Sauce – herzhaft & mediterran
Mediterraner Twist für winterliches Gemüse: Weißkohl auf aromatischer Sauce aus Tomaten, Kapern und Oliven. Petersilie und frisch geriebener Parmesan machen das Gericht zum unkomplizierten, köstlichen Abendessen. Zum Rezept