Seit Beginn der EHEC-Krise haben die deutschen Erzeugerorganisationen (EO’s), die der BVEO (als Mitglied des DRV) angeschlossen sind, permanent ihre verkaufsfertigen Produkte auf eine mögliche Kontamination mit dem EHEC-Erreger untersucht. Bis zum Abend des 7. Juni wurden bei 13 EO’s über 1.000 Proben von 144 verschiedenen Gemüsearten untersucht, wobei pro Produkt und Firma jeweils Ware von mehreren Erzeugern untersucht wurde. Ebenfalls untersucht wurden Kühlhallen, Mehrwegverpackungen, Einwegkartonagen, Waschwasser in Sortier- und Packanlagen, Bodenproben, Wasser zur Bewässerung etc. Diese freiwilligen Proben waren im Ergebnis alle negativ, d.h. „EHEC-frei“, ebenso wie die in Ergänzung gezogenen „amtlichen“ Proben, die die jeweiligen Institutionen untersucht haben oder auch die von QS untersuchten Proben. Zum Artikel
Woher kommt es nur, dass Kohlgemüse allgemein eher an die kalte Jahreszeit gedacht wird? Dabei haben viele Arten im Sommer Hauptsaison. Dazu gehören Spitzkohl, Wirsing, Blumenkohl, Romanesco sowie Broccoli und Kohlrabi. Ab Mai beziehungsweise Juni sind diese Varietäten aus deutschem Anbau erhältlich. Sie sind dann schön zart, weniger fest geschichtet und mit angenehmem Biss. Fast das ganze Jahr über erhältlich sind Rot-, Weiß- und Chinakohl. Zum Artikel
Seit die EHEC-Infektion ausgebrochen ist, sind viele Verbraucher verunsichert – verständlicherweise. Doch trotzdem muss keiner auf die beliebten Produkte Salat, Gurken und Tomaten verzichten, denn Gemüse ist ein elementarer Bestandteil unserer Ernährung. In der bekannten Lebensmittelpyramide taucht Gemüse zusammen mit Obst bereits an zweiter Stelle auf, die 5 am Tag e.V. empfiehlt fünf Portionen Obst und Gemüse täglich und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) befürwortet 400 Gramm Gemüse pro Tag. Die normale Lebensmittelhygiene ist sehr wichtig, sie führt zu einer Minimierung von eventuellen EHEC-Keimen. Auf der sicheren Seite ist man hingegen mit komplett durcherhitzten Lebensmitteln. Gemüse aus heimischen Regionen schmeckt gegart ebenso köstlich wie frisch, wie beispielsweise Schmorgurken, gefüllte Fleischtomaten, Letscho oder Salatsuppen beweisen. Zum Artikel
Die deutschen Erzeugerorganisationen, die der BVEO angeschlossen sind, haben ihre Unter-suchungen auf EHEC-Erreger fortgesetzt. In der zeit vom 03. bis 06.06.2011 sind bei den ins-gesamt 11 Erzeugerorganisationen 128 verschiedene Gemüseerzeugnisse auf EHEC-Erreger untersucht und für negativ befunden worden. Bei dieser Aufzählung ist die große Anzahl von Einzelerzeugern noch nicht berücksichtigt, so dass die tatsächliche Probenzahl sehr viel höher ist. Zum Artikel
Im Zuge der kontinuierlich weiter laufenden Untersuchungen von Gemüseartikeln der deutschen Erzeugerorganisationen hat heute (6. Juni 2011) der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse in Mutterstadt weitere Untersuchungsergebnisse der qualitativen Analyse auf EHEC-Erreger vorgelegt. Demnach sind alle bisher analysierten Proben von Blumenkohl, Chinakohl, Dill, Endivien, Erbsen, Knollenfenchel, Knollensellerie, Kohlrabi, Kopfsalat, Kopfsalat (rot), Maierbse, Mairübe, Markerbse, Petersilie (kraus), Pflücksalat, Rettich, Romanesco, Rotkohl, Rucola, Schnittpetersilie, Schnittsalat, Schnittsalat mix, Wirsing sowie Zucchini dieses Unternehmens erwartungsgemäß negativ ausgefallen. Zum Artikel
Nachdem bedauerlicherweise die ermittelnden Bundesoberbehörden und auch die Länder immer noch nicht herausgefunden haben, woher der EHEC-Erreger stammt, hat das BfR in seiner jüngsten Verzehrempfehlung 14/2011 auch die Warnung vor „Tomaten, Salatgurken und Blattsalaten, die in Norddeutschland erhältlich sind“, wiederholt. Die Meldung ist als Anlage beigefügt. Zum Artikel
Die auf freiwilliger Basis und im Rahmen der Vorsorge in großem Stil durchgeführten Untersuchungen auf den mutmaßlichen EHEC-Erreger werden bei den deutschen Erzeugerorganisati-onen unverändert fortgeführt. In der Zeit vom 31. Mai bis 2. Juni haben uns Laborbefunde mit negativem Ergebnis von folgenden Erzeugerorganisationen erreicht, die eine Vielzahl von Produkten auch auf Einzelerzeugerbasis haben untersuchen lassen: Zum Artikel
Die deutschen Gemüseanbauer und ihre Organisationen bedauern, dass es durch Infektionen mit EHEC-Keimen von bisher unbekannter Herkunft zu Erkrankungen und Todesfällen gekommen ist. Trotz intensiver Bemühungen der zuständigen Stellen konnte die Kontaminationsquelle bislang nicht eindeutig identifiziert werden. Die Aufklärung der Ursachen hat absoluten Vorrang vor allen anderen Maßnahmen, auch für die gesamte deutsche Gemüsewirtschaft. Zum Artikel
Im Rahmen der prophylaktischen Vorsorge müssen alle theoretisch möglichen Kontaminationsquellen für den EHEC-Erreger in die Untersuchung einbezogen werden, und zwar in der gesamten Wertschöpfungskette. Zum Artikel
Meppen. Die Gartenbauzentrale Papenburg als einer der größten Gemüseerzeuger des Landkreises Emsland ist vom Landkreis Emsland auf eine mögliche EHEC-Verunreinigung untersucht worden. Im Fokus standen Tomaten und Gurken. „Alle labortechnisch überprüften Proben sind ohne Befund, d. h. die Produkte der Gartenbauzentrale sind absolut unbedenklich und können sorglos verzehrt werden“, sagte Landrat Hermann Bröring bei einem Treffen mit Geschäftsführer Karl Voges vor Ort. Zum Artikel
Die turnusmäßigen intensiven Untersuchungen der deutschen Erzeugerorganisationen werden fortgeführt. Dabei geht es nicht um einmalige „Alibi-Proben“, sondern um kontinuierliche Untersuchungen der in den Verkehr zu bringenden Ware, sofern der LEH überhaupt frisches Gemüse kauft, auch dann, wenn es nachweislich EHEC-frei ist. In diesem Zusammenhang hat die Mecklenburger Ernte GmbH heute drei weitere Untersuchungsreihen vorgelegt. Aus den Laborbefunden geht bei den Wiederholungsuntersuchungen für die folgenden Produkte der Status „EHEC-frei“ hervor: Bio Beha Kopfsalat, Bio-Beha Mini Romana, Bunte Salate Mix 4019/110, Chinakohl, Eissalat H11/24, Eissalat H11/29, Eissalat Bernd Uhrbach, Eissalat, B. Uhrbach, Eissalat Schlag 1280, Eissalat 3049/1101, Eissalat 1037/1101, Gurken Bio, Kohlrabi Blau 0421/110, Kohlrabi 4053/110, Kopfsalatn ZYKL3, Mairüben, Mangold 0232/1102, Miniromana, Salarico 4026/1104, Salaverde 4026/1105, Salat, Tricolor. Zum Artikel
Neben den permanent eingehenden Laboruntersuchungsergebnissen, die die Gartenbauzentrale Papenburg auf freiwilliger Basis in den von ihr beauftragten Labors durchführen lässt, hat jetzt auch die amtliche Lebensmittelüberwachung des Landkreises Emsland amtsärztlich bescheinigt, „dass im Zuge des aktuellen EHEC-Geschehens Stichproben von Gurken und Tomaten der Gartenbauzentrale Papenburg durch den Landkreis Emsland amtlich gezogen und im Lebensmittelinstitut Oldenburg untersucht wurden mit dem Ergebnis, dass EHEC-Bakterien nicht nachgewiesen werden konnten. Die amtsärztliche Bescheinigung liegt der BVEO vor. Auch der Pfalzmarkt in Mutterstadt führt seine Untersuchungsreihe der von ihm in den Verkehr gebrachten Gemüseerzeugnisse unverändert fort. Von dort sind uns heute weitere EHEC-freie Untersuchungsergebnisse des beauftragten Labors zugegangen für die Produkte Bundzwiebeln, Knollensellerie, Möhren und Radieschen. Zum Artikel
Im Zuge der kontinuierlich weiter laufenden Untersuchungen von Gemüseartikeln der deutschen Erzeugerorganisationen hat heute auch der Pfalzmarkt für Obst und Gemüse in Mutterstadt die ersten Untersuchungsergebnisse der qualitativen Analyse auf EHEC-Erreger vorgelegt. Demnach sind alle bisher analysierten Proben von Eichblatt rot, Feldsalat, Kopfsalat, Lollo Bionda, Lollo Rosso sowie Radieschen dieses Unternehmens erwartungsgemäß negativ ausgefallen. Für weitere Gemüseprodukte, die der Pfalzmarkt erfasst und vermarktet, sind die Proben zur Stunde noch in den Laboren. Auch diese Ergebnisse werden wir unmittelbar nach Eingang kommunizieren. Zum Artikel
Der Verbraucherschutz hat oberste Priorität, so der Geschäftsführer der regional ausgerichteten Erzeugerorganisation Reichenau-Gemüse eG, Herr Johannes Bliestle. In diesem Sinne wurden Gemüse- und Salatprodukte aus dem Freiland und Unterglasanbau auf EHEC-Bakterien untersucht. Mittlerweile sind EHECLaborbefunde für folgende Erzeugnisse eingegangen: Fenchel, Blumenkohl, Bunte Salate, Radicchio aus dem Freiland und Tomaten, Gurken unter Glas. In allen oben genannten Proben wurden keine EHEC-Bakterien nachgewiesen. Weitere umfangreiche und kontinuierliche Untersuchungen in einem akkreditierten Labor werden derzeit vorgenommen. Zum Artikel
EHEC-Infektionen - Verzehrsempfehlungen in Norddeutschland, nicht für Gemüse aus Norddeutschland. Das Robert-Koch-Institut hat bei seiner gestrigen Bewertung der aktuellen EHEC-Lage u.a. empfohlen, „vorsorglich bis auf Weiteres Tomaten, Gurken und Blattsalate insbesondere in Norddeutschland nicht roh zu verzehren“. Weiterhin sei denkbar, dass die kontaminierten Lebensmittel vorrangig dort vertrieben werden. Bei der Verbreitung der RKI-Notiz sind insofern Falschmeldungen im Umlauf, als drei verschiedene Varianten der Warnung verbreitet werden nämlich, „dass Tomaten, Gurken und Blattsalate - in Norddeutschland bzw. - aus Norddeutschland bzw. - in Norddeutschland in Verkehr gebracht sind.“ Der tatsächliche Ursprung der Kontaminationsware und die mutmaßlichen Handelsströme sind jedoch weiterhin völlig unbekannt. Zum Artikel